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Jugendamt von jüdische Lehrerin aus NRW ein Kind weggenommen und ins Kinderheim geschickt

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„RUSSISCHE JUDEN KOSTEN PFENNIG NICHT“

https://www.sovsekretno.ru/articles/russkie-evrei-ne-stoyat-i-pfenniga/

„Nazis regieren wie unter Hitler“: Das Jugendamt nahm seinen Sohn von einem jüdischen Lehrer in Deutschland und schickte ihn in ein Kinderheim

https://tsargrad.tv/articles/naci-ruljat-kak-pri-gitlere-u-jemigrantki-v-germanii-socsluzhby-otobrali-syna-i-otpravili-v-detdom_262224

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Köln – Ein Anwohner und ein Kioskbesitzer freuen sich: Das Verbot von Trinkgläsern und Glasflaschen zu Karneval in der Kölner Innenstadt war rechtswidrig.

Gericht kippt Kölner Glasverbot zu Karneval

Köln – Ein Anwohner und ein Kioskbesitzer freuen sich: Das Verbot von Trinkgläsern und Glasflaschen zu Karneval in der Kölner Innenstadt war rechtswidrig.

Das hat am Donnerstag das Verwaltungsgericht der Karnevalshochburg entschieden (AZ: 20 K 441/10). Rein vorbeugende Verbote zur Gefahrenabwehr seien grundsätzlich nicht zulässig, urteilten die Richter. Sie gaben damit Klagen eines Anwohners und eines Kiosk-Betreibers statt.

Die Stadt Köln hatte während der tollen Tage im Februar dieses Jahres das Mitnehmen von Gläsern und Glasflaschen in bestimmten Innenstadtbereichen untersagt. Ziel war es, Scherben, Verletzungsgefahr und Gewalt einzudämmen. Doch das Gericht hielt dem entgegen, dass Gläser an sich nicht gefährlich seien. Die theoretische Möglichkeit, dass sie kaputt geschlagen und dann andere damit verletzt werden könnten, reiche nicht aus.

Gerichtssprecher Raimund Schommertz erläuterte: “Die Richter sagen: “Mit dem bloßen Mitführen von Glas ist die Gefahrenschwelle noch nicht überschritten, da muss mehr dazukommen.““ Gegen das Urteil ist Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster möglich.

Aktualisiert: 16.09.10 17:01

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

https://www.tz.de/welt/gericht-kippt-koelner-glasverbot-karneval-zr-920648.html

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Karneval: Kölner Gericht kippt jeckes Glasverbot

Köln/Düsseldorf. Ein Glasverbot zu Karneval in der Kölner Innenstadt war rechtswidrig. Das hat am Donnerstag das Kölner Verwaltungsgericht entschieden. Vorbeugende Verbote zur Gefahrenabwehr seien grundsätzlich nicht zulässig, urteilten die Richter. Sie gaben damit Klagen eines Anwohners und eines Kiosk-Betreibers statt. Gerichtssprecher Raimund Schommertz erläuterte: „Mit dem bloßen Mitführen von Glas ist die Gefahrenschwelle noch nicht überschritten, da muss mehr dazukommen.“ Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

Der Richterspruch könnte möglicherweise den Düsseldorfer Rat in die Bredouille bringen. Grundsätzlich hatten sich nach langen Diskussionen alle Fraktionen darauf geeinigt, zur kommenden Session Flaschen und Gläser in der Altstadt zu verbieten. Sie begründeten die Entscheidung mit den guten Erfahrungen, die die Kölner gemacht hatten. ost/Red

https://www.wz.de/panorama/karneval-koelner-gericht-kippt-jeckes-glasverbot_aid-31114489

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Lokales Niederlage fürs Phantasialand

Von Marcel Wolber

Brühl.

Die Stadt Brühl und das Phantasialand haben vor Gericht eine Niederlage erlitten. Das Verwaltungsgericht Köln hat die Baugenehmigung für die Attraktion „Wakobato“ auf dem Mondsee aufgehoben, weil sie aus formalen Gründen rechtswidrig ist.


Wasserschlacht auf dem See: Was für die Wakobato-Gäste ein Riesenspaß ist, sorgt bei den Anliegern des Freizeitparks (Häuser am oberen Bildrand) für wenig Freude.

Foto: Marcel Wolber

Ein Anwohner hatte wegen der Lärmbelästigung gegen die von der Stadt Brühl erteilte Baugenehmigung für das Fahrgeschäft geklagt. Wird das Urteil rechtskräftig, muss die Attraktion außer Betrieb gesetzt werden.

„Die Baugenehmigung ist nicht konkret genug. Es hätte genauer beschrieben werden müssen, was auf dem See passiert. Denn nur so kann man erkennen, was und wie viel Lärm auf den Nachbargrundstücken entsteht“, erklärte Raimund Schommertz, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht und Pressedezernent.

Bei der Stadt Brühl zeigte man sich überrascht von der Tatsache, dass sich das Urteil „nur auf formale Gründe gestützt hat“. Jetzt wolle man die schriftliche Begründung des Urteils abwarten. „Daraus werden wir dann unsere Schlüsse ziehen“, so Pressesprecher Gerd Schiffer.

Auch Phantasialand-Parkdirektor Ralf-Richard Kenter war auf das Urteil nicht gefasst: „Das Verfahren läuft mittlerweile zwei Jahre. Aber nie war die Rede davon, dass die Baugenehmigung formale Mängel haben könnte
Ob ‚Wakobato‘ aber zu laut ist oder nicht, darüber ist vor Gericht überhaupt nicht gesprochen worden.“ Nun wolle auch der Freizeitpark die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, um zu entscheiden, ob man Rechtsmittel einlegen werde. Unabhängig von dieser Entscheidung zeigte Kenter aber schon einen möglichen Weg für die Lösung des Problems auf: „Eine Baugenehmigung bekommen, die den Betrieb zulässt.“

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Usbekische Liebe, afrikanische Mücken und ein Kölner Vollidiot

FILMSTIFTUNG NRW FÖRDERT 39 PROJEKTE – NEUE MITGLIEDER DES FÖRDERAUSSCHUSSES

In deutsch-französischer Koproduktion realisiert die Kölner Nachwuchs- produzentin Anita Elsani (Elsani Film) den Kinofilm „Vivere„. Autorin und Regisseurin Angelina Maccarone inszeniert mit Hannelore ElsnerJessica Schwarz und Marek Harloff die Geschichte der Taxifahrerin Francesca, die sich auf die Suche nach ihrer durchgebrannten Schwester und deren heroinsüchtigen Freund begibt. Für die Umsetzung des Roadmovies, das an 17 von 30 Drehtagen in NRW realisiert wird, gibt die Filmstiftung 850.000 Euro Produktionsförderung.

Mit 34 Drehtagen in Köln entsteht aus der Feder des Kölner Autors Tommy Jaud der Film über einen männlichen Single. Jaud, u.a. Autor für Anke Engelkes „Ladykracher“, adaptiert seinen Bestseller-Roman „Vollidiot“ fürs Kino. Die Geschichte um den jüngst verlassenen Simon, dessen Suche nach Sinn und Liebe in endlosen Fettnäpfchen und den Armen der falschen Frau münden, wird Tobi Baumann („Der Wixxer“) inszenieren. Beim Casting plant Produzent Benjamin Herrmann (Senator Film Produktion) mit seinem ausführenden Produzenten Christoph Müller (Goldkind) die TV-Show „Rent-a-Pocher“ beim Wort zu nehmen und Comedian Oliver Pocher für die Rolle des Simon zu engagieren. Für die Realisierung der Kinokomödie erhalten die Produzenten 1,1 Mio. Euro Produktionsförderung von der Filmstiftung NRW.

Frisch verheiratet, und doch sind beide noch unberührt: Der 20-jährige Kamal und seine geliebte Ehefrau Loleh werden langsam zum Gespött des Dorfes – was Kamals dies­bezügliche Fähigkeiten nicht gerade beflügelt. „Um in den Himmel zu kommen, muss man zuerst sterben“ heißt der neue Film des tadschikischen Regisseurs Djamshed Usmonov, den er komplett in Usbekistan und Tadschikistan realisieren wird. Mit Beteiligung der französischen Elzevir Films und der Schweizer Saga Film produziert die Kölner Pandora Film den Kinospielfilm und erhält dafür 180.000 Euro Produktionsförderung von der Filmstiftung.

Die Dokumentation „Im Reich des Bösen“ ist u.a. nach „Die große Depression“ ein weiteres Stipendiatenprojekt des Gerd Ruge Projekt-Stipendiums, das in Produktion geht. 2004 erhielt Autor und Regisseur Mohammad Farokhmanesh die Auszeichnung und bekommt nun eine Produktionsförderung in Höhe von 150.000 Euro. Produziert von Brave New Work wird Farokhmanesh mit seinem Koautor Frank Geiger das Leben im Iran zwischen Müssen und Wollen dokumentieren.

Eine Low Budget-Produktion der besonderen Art fördert die Filmstiftung NRW mit dem neuen Film von Allrounder Christoph Schlingensief. In „The African Twintowers„, zu dem er gemeinsam mit Miriam Stein das Buch schrieb, entwickelt er die Groteske um einen jungen Künstler, der am Off-Broadway für den 11. September kämpfen wollte, aber dann in Afrika vor den Mücken kapitulierte. Produziert von der Filmgalerie 451, lädt Schlingensief mit Irm Hermann und Udo Kier alte Bekannte zum Happening vor die Kamera.

Auch zwei TV-Filme, die noch in diesem Herbst realisiert werden, erhalten eine Produktionsförde­rung der Filmstiftung. Zu großen Teilen in NRW entsteht Hartmut Schoens Ost/West-Drama „Kalter Sommer“ für den WDR und RBB. Der mit Heino Ferch und Iris Berben besetzte Film um das Leben einer Familie während des Berliner Mauerbaus wird von teamWorx produziert. „Crazy Race III“ macht dann 15 Drehtage lang Station in NRW. Das von Crazy Film für RTL produzierte Event-Movie inszeniert Axel Sand.

Die 33jährige Anne ist eine erfolgreiche Musikmanagerin. Ihren Beruf und ihr Leben scheint sie mühelos im Griff zu haben. Das ändert sich, als sie mit ihrer wesentlich jüngeren Schwester Marie einen Mallorca Urlaub verbringt, denn nun muss Anne sich damit aus-einandersetzen, was wirklich im Leben zählt. „Schwesterherz“ ist die neue Produktion der Egoli Tossell FilmHeike Makatsch, die die Hauptrolle spielt, schrieb gemeinsam mit Johanna Adorján das Buch, Ed Herzog wird Regie führen. Die Filmstiftung unterstützt das Projekt, das auch in NRW gedreht wird, mit 225.000 Euro.

Für seinen Dokumentarfilm“Schleyer – ein deutsches Leben“ gab es für Regisseur Lutz Hachmeister bei der Grimme Preis-Verleihung 2004 einen Preisregen. Mit seiner Doku „Im Zeichen der Sonne – Freie Deutsche Jugend“ beleuchtet er faktengetreu die Geschichte der FDJ von ihren Anfängen im europäischen Exil der 30er Jahre bis zum heutigen Tag. Das Buch verfasste er gemeinsam mit Mathias von der Heide, die Kölner HMR Produktion realisiert den Film, und die Filmstiftung hilft mit 150.000 Euro.

Mit einer Vorbereitungsförderung in Höhe von 55.100 Euro hilft die Filmstiftung NRW dem Projekt „Die Karawane des Lebens“ der Lighthouse Film aus Unkel auf die Beine. Die Autoren und Filmemacher Michael Schomers und Amélie Schenk werden im Sommer 2006 eine klassische Karawane durch das Altai-Gebirge in der Mongolei begleiten und die Reise dokumentieren.

Peter Bösenberg, Absolvent der Kölner Kunsthochschule für Medien, erhält von der Filmstiftung eine Drehbuchförderung von 20.000 Euro für die Adaption des Bodo Kirchhoff-Romans „Wo das Meer beginnt„, die er für die Kölner Pandora Film schreibt. Für das Drehbuch zu „Northern Star“ erhielt Autor und Regisseur Felix Randau schon den Studio Hamburg-Nachwuchspreis. Nun entwickelt er für Wüste Film West das Drehbuch zum Mystery-Thriller „Der Eisvogel“ und bekommt dafür 15.000 Euro Unterstützung.

Außerdem verhilft die Filmstiftung NRW unterschiedlichsten Filmen mit einer Verleih­förderung zu stärkerer Kinopräsenz. Als Vertreter des gehobenen Arthouse-Kinos werden der Cannes-Preisträger „Caché“ (Prod.: Wega Film u.a.; Verleih: Prokino) und Cannes-Teilnehmer „Manderlay“ (Prod.: Pain Unlimited u.a.; Verleih: Legend Films) unterstützt. Daneben erhält der Kinderfilm „Der kleine Eisbär 2“ (Prod.: Cartoon FilmWarner Bros.; Verleih: Warner Bros.) ebenso Verleihförderung wie der Dokumentarfilm „Schattenväter“ (Prod.: Pan European Pictures; Verleih: Movienet) und die Literaturverfilmung „Der Liebeswunsch“ (Prod.: Allmedia, Verleih: Nighthawks).

Neue Mitglieder im Förderausschuss der Filmstiftung NRW sind Barbara Thielen, von RTL entsandt, und Raimund Schommertz, vom Land NRW entsandt; sie kommen für Peter Weckert und Prof. Miriam Meckel.

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Sandstraße Gericht hebt die Baugenehmigung auf

Von Frank Klemmer

Bereits im Bau
sind die beiden Mehrfamilienhäuser auf der Sandstraße in Frechen. Die Baugenehmigung für das Projekt hat das Kölner Verwaltungsgericht jetzt aufgehoben.
Bereits im Bau sind die beiden Mehrfamilienhäuser auf der Sandstraße in Frechen. Die Baugenehmigung für das Projekt hat das Kölner Verwaltungsgericht jetzt aufgehoben.
Foto: Rosenbaum

Frechen –

Das Verwaltungsgericht Köln hat die Baugenehmigung der Stadt Frechen für das Bauvorhaben auf der Sandstraße aufgehoben. Das Gericht stellte fest, dass der geplante Bau gegen das Rücksichtnahmegebot verstoße. „Berücksichtigung fand dabei vor allem die massive Bauweise im Vergleich zum kleinen Haus der Nachbarin“, berichtet der Pressesprecher des Verwaltungsgerichtes, Raimund Schommertz.

https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/sandstrasse-gericht-hebt-die-baugenehmigung-auf-5924018

19.12.12, 19:30 Uhr

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Phantasialand Gericht kippt Baugenehmigung

VonBritta Havlicek

Brühl –

Die Kammer hat gestern in Köln das Urteil gesprochen und damit der Stadt Brühl eine ordentliche Watsche verpasst. Denn nicht der Inhalt der Baugenehmigung, also die Attraktion „Wakobato“ selber, ist vom Gericht kritisiert worden. „So weit ist es gar nicht gekommen“, erklärt Raimund Schommertz, Pressesprecher und Richter am Kölner Verwaltungsgericht. Formale Gründe hätten bereits beim ersten Schritt der Überprüfung der Baugenehmigung zu ihrer Aufhebung geführt. „Sie ist rechtswidrig, weil sie nicht detailliert genug ist.“ Eine Baugenehmigung müsse genau bestimmen, was auf einem bestimmten Areal stattfinden darf und was auf die Anwohner zukomme. „Also dass auch daraus geschlossen werden kann, wo, wann und in welchem Umfang der Anwohner Lärm zu erwarten hat.“

Vom Lärm können die Anwohner des Ulmenwegs in Badorf ein Lied singen. Laut Dr. Michael Müller, Vorsitzender des Vereins „Bovivo“, der sich für mehr Lebensqualität für die Bürger im Brühler Süden einsetzt, müssten die Anwohner täglich im Zehn-Minuten-Takt die Jubelschreie der „Wakobato“-Besucher ertragen, die in einem Boot über den Mondsee fahren und mit Wasserpistolen auf Frösche zielen. Die Stadt Brühl hatte für die Baugenehmigung ein Lärmgutachten vom Phantasialand gefordert. Anfang August 2008 hatte die Stadt dann dem Phantasialand die Baugenehmigung erteilt. Ende 2008 haben die Bewohner des Ulmenwegs mit Unterstützung der Bürgerinitiative „Bovivo“ beim Verwaltungsgericht Klage gegen die Stadt eingereicht.

Auf Stadt verlassen

„Wir sind überrascht, dass die Baugenehmigung aus formalen Gründen aufgehoben worden ist“, erklärt Baudezernent Gerd Schiffer. „Bemerkenswert“ hingegen findet es Ralf-Richard Kenter, Direktor des Phantasialands, dass erst nach zwei Jahren ein solcher Formalfehler zutage kommt. „Wenn man als Unternehmer eine Genehmigung in der Hand hält, muss man sich doch darauf verlassen können, dass rechtlich alles in Ordnung ist.“

„Die Stadt hätte vor Erteilung der Baugenehmigung alle Emissionsquellen bewerten müssen“, sagt „Bovivo“-Vorsitzender Müller. „Das Lärmgutachten ist aber nicht richtig in die Genehmigung eingearbeitet worden.“Allerdings habe sich das Gericht nicht explizit dazu geäußert, dass „Wakobato“ zu laut sei, sagt Schommertz vom Verwaltungsgericht. Und das Gericht sehe in seiner Urteilsbegründung die Siedlung am Ulmenweg durch die Nähe des Phantasialands nicht unbedingt als reines Wohngebiet an, in dem besonders niedrige Lärmbelästigung vorgeschrieben sei. Trotzdem habe die Kammer einen Lärmschutz empfohlen – beispielsweise in Form einer Lärmschutzwand oder durch Einführung von Ruhezeiten der Attraktion „Wakobato“. Das könne dann mit einer Neufassung der Baugenehmigung passieren. Die Stadt Brühl müsste eine neue Baugenehmigung erteilen, die vom Gericht anerkannt wird.

Denn ohne rechtlich gültige Baugenehmigung müsste „Wakobato“ geschlossen werden. Die Stadt Brühl will erst die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, bevor weitere Maßnahmen – beispielsweise Berufung gegen das Urteil einzulegen – getroffen werden. Bis das Urteil rechtskräftig ist, kann die Attraktion weiter betrieben werden.

07.07.10, 00:00 Uhr

https://www.ksta.de/phantasialand-gericht-kippt-baugenehmigung-11921374

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Protest vor Verwaltungsgericht In der NS-Zeit „geraubte“ Kinder wollen Schadenersatz

Bernhard Krebs

Protest vor dem Verwaltungsgericht: Christoph Schwarz, Hermann Lüdeking und Alexander Orlow (v.l.) Foto:  Rosenbaum

22.06.2018

Protest vor Verwaltungsgericht In der NS-Zeit „geraubte“ Kinder wollen Schadenersatz •  Von

  Bernhard Krebs

 Köln –

Es ist ein weitgehend unbekanntes Kapitel von NS-Unrecht, das Herman Lüdeking gestern nach Köln führte. Lüdeking, 82 Jahre alt, hieß einmal Roman Roszatowski. 1942 wurde er mit sechs Jahren im polnischen Lodz, das von den Deutschen besetzt war, von der SS entführt. Das Ganze geschah auf Befehl von Heinrich Himmler.

Der SS-Chef ließ ab 1942 Kinder aus Polen, Slowenien, der Tschechoslowakei und Norwegen den Eltern rauben – zur „Züchtung des Adels der Zukunft“.

Schätzungen zufolge sollen zwischen 50.000 und 200.000 blonde und blauäugige Kinder so ins Deutsche Reich deportiert und „zwangsarisiert“ worden sein.

BRD auf Schadensersatz verklagt

Vor dem Verwaltungsgericht Köln verklagte Lüdeking nun die BRD auf Schadensersatz, nachdem ein Entschädigungsgesuch von der dafür zuständigen, in Köln ansässigen Generalzolldirektion im Februar 2016 abschlägig beschieden worden war. Die gestrige mündliche Verhandlung, verlief für Lüdeking jedoch ernüchternd. Zwar erging noch kein Urteil in der Sache, das soll in den nächsten Wochen schriftlich zugestellt werden. Doch das Gericht ließ durchblicken, dass die Behörde wohl rechtmäßig entschieden habe. Der Vorsitzende Richter Raimund Schommertz sagte aber auch: „Unser Empfinden ist, dass Ihnen da schweres Unrecht geschehen ist.“

Grundlage für Entschädigungen sind die „Richtlinien der Bundesregierung über Härteleistungen an Opfer nationalsozialistischer Unrechtsmaßnahmen im Rahmen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes“, kurz: AKG-Härterichtlinien. Darin ist festgesetzt, dass Entschädigungen jenen NS-Opfern zustehen, die aufgrund körperlicher oder geistiger Verfassung oder wegen gesellschaftlichen oder persönlichen Verhaltens von den Nazis „angefeindet“ wurden. Konkret nennt die Richtlinie Homosexuelle, Euthanasie-Geschädigte und Zwangssterilisierte. Rund 2000 Euro stehen Betroffenen zu. Lüdeking: „Mir geht es nicht um den Betrag. Mir geht es um die Anerkennung meines Unrechts.“

Dem Gericht sind „die Hände gebunden“

Christoph Schwarz, Gründer des Vereins „Geraubte Kinder – vergessene Opfer“, führte vor Gericht aus, dass Lüdeking sehr wohl „angefeindet“ worden sei. „Er wurde von einem SSArzt rassisch selektiert.“ Hätte Lüdeking den Kriterien nicht entsprochen, „er wäre vernichtet worden“. In den Lagern des SS-Vereins „Lebensborn“ sei Lüdeking „gequält und geschlagen“ worden. „Ein Wort in der Muttersprache führte zu drakonischen Strafen“, sagte Schwarz.

Das Gericht erwiderte: Da es sich um eine Richtlinie handle, könne es nur überprüfen, ob die Behörde die Vorschrift „immer gleich und nicht willkürlich“ angewendet habe. Da die Behörde bisher aber noch keinem geraubten Kind Entschädigung bewilligt hat, „sind uns die Hände gebunden“, sagte Schommertz. Ob der moralischen Dimension von Lüdekings Schicksal stand den Kammermitgliedern das Unbehagen ins Gesicht geschrieben.

„Ansprechpartner in diesem Fall sind nicht die Gerichte, sondern die Politik“,

sagte Schommertz.

„Wenden Sie sich an ihren gewählten Politiker, machen Sie Druck.“

https://www.rundschau-online.de/region/koeln/protest-vor-verwaltungsgericht-in-der-ns-zeit–geraubte–kinder-wollen-schadenersatz-30662066

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Das Fest fiel trotz allem nicht ins Wasser

So war das Jahrhunderthochwasser 1993 in Bonn

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Traditionen sind Traditionen: Vom Hochwasser ließ sich die Familie dieses Mädchens nicht beirren und transportierte den Christbaum kurzerhand auf einem Schlauchboot. Foto: Max Malsch

Beuel Zeitzeugen erinnern sich an das Fiasko – und wie sie trotzdem Weihnachten feierten. Die improvisierte Bescherung bleibt der Familie Schommertz in bester Erinnerung.

Von Sascha Stienen

Weihnachten 1993 stand der Familie von Gertrude Jöbsch das Wasser buchstäblich bis zum Hals. „Der Scheitelpunkt war am 23. Dezember erreicht“, erinnert sich die 85-Jährige. „Da sind wir geflüchtet, morgens um 8 Uhr.“ In einem Faltboot verließ die Familie mit hochbetagten Großeltern und Hund das Haus Rheinaustraße 271. Als Notunterkunft diente Gertrude Jöbsch die Wohnung ihrer Tochter Barbara Schommertz und deren Mann Raimund in Schwarzrheindorf. „Wir hatten erst zwei Monate vorher geheiratet“, berichtet Barbara Schommertz, 55. „Und dann haben wir in unserer Drei-Zimmer-Wohnung ein improvisiertes Weihnachten gefeiert, wovon alle sagen, es war das schönste ihres Lebens.“

Im Wohnzimmer von Gertrude Jöbsch treffen sich Zeitzeugen des Beueler Jahrhunderthochwassers, um an die Ereignisse vor 25 Jahren zu erinnern, darunter Norbert Reppelmund, 81, der sich damals als Nothelfer engagierte, sowie Reinhold Schmerbeck, 76, der in der Ringstraße 10 A selbst massiv vom Hochwasser betroffen war – und auch um das Heimatmuseum an der Wagnergasse fürchten musste. Im Museumskeller hat der stellvertretende Museumsleiter eine Furcht einflößend hohe Markierung des damaligen Wasserstandes angebracht.

„Dann kam erst das Grundwasser“

Schmerbecks Wohnhaus an der Ringstraße liegt an einer tief angelegten Fläche, auf der sich früher ein Fußballplatz befand. „Als es in der Grube anfing zu gluckern, ging es los“, erinnert er sich. „Dann kam erst das Grundwasser hoch und sammelte sich. Gleichzeitig stieg das Oberflächenwasser. Man sah es über die Rheinaustraße kommen und die Ringstraße hochklettern.“

Barbara Schommertz sagt: „Wir mussten das Auto wegfahren, bevor die Wiese komplett voll war.“ Ein Nachbar verpasste den Moment, bis zu dem er noch rausfahren konnte. Notgedrungen steuerte er seinen schicken Sportwagen hoch auf die Terrasse. Ein anderer hatte weniger Glück, erinnert sich Norbert Reppelmund: „In der Ringstraße zwischen Elsa-Bränd-ström-Straße und Rheinaustraße wohnte ein Autohändler, der hatte im Innenhof ein Dutzend Autos stehen. Als er den ersten Wagen in Sicherheit gefahren hatte und zu Fuß wieder zurückkam, waren die anderen Autos abgesoffen.“

Raimund Schommertz nennt das Elternhaus seiner Frau liebevoll „die Hallig von Beuel“. Barbara Schommertz erläutert, warum das so ist: „Bei Pegel 9,50 Meter läuft das Wasser in die Garage. Bis zehn Meter leben wir noch recht entspannt mit dem Hochwasser.“ Denn die eiserne Verbindungstür von der Garage zum Haus hält die Bewohner bis zum magischen Pegel von zehn Metern trocken. „Dann erst läuft der Keller voll.“

Beim Jahrhunderthochwasser war das leider so. Gertrude Jöbsch verfolgte den rasanten Anstieg des Rheins über Radio und Videotext und schrieb am 23. Dezember in ihr Notizbuch: „Wasserstand Keller 5 cm, Oma wird evakuiert.“ Barbara Schommertz berichtet, dass die Nachbarschaft vor 1993 noch regelmäßig Hochwasser-Partys gefeiert hatte. „Aber 1993 wurde es ernst. Da haben wir zum ersten Mal Panik bekommen.“

Während dessen lief auch bei Reinhold Schmerbeck der Keller voll. Zum Glück hatte er den Heizungsbrenner ab- und unter die Decke montiert. Hochwasser-Geschädigte haben eben eine besondere Affinität zu ihrer Haustechnik. Weil beim Hochwasser 1993 irgendwann der Strom ausgefallen war, rüstete RWE später einen Großteil der betroffenen Häuser auf Oberleitungsstrom um. Bei Gertrude Jöbsch steht seitdem ein Generator vor der Haustür. Doch den gab es Weihnachten 1993 nicht. Stattdessen feuchte Kälte in allen Räumen. Reinhold Schmerbeck erinnert sich, wie er sich beim damaligen Leiter des Heimatmuseums, Richard Wagner, aufwärmte: „Da saßen wir in Wagners Küche zu sechst vor einem Baustrahler.“ Sonst trug Schmerbeck häufig die obligatorische Wat-Hose, auch um eine betagte Nachbarin in der Rheinaustraße über ihr Schlafzimmerfenster mit Lebensmitteln zu versorgen. Zu Weihnachten waren fast alle Menschen in der Nachbarschaft evakuiert, berichtet Schmerbeck: „Meine Schwester aber sagte: Wir holen die Mutter.“ Die kleine Festgemeinschaft setzte sich in Decken um den Tannenbaum und zündete Wachskerzen an. „Plötzlich klopfte es an der Tür – und da stand der Bundesgrenzschutz mit einem Pott Suppe“, erinnert er sich. „So hatten wir für eine halbe Woche heiße Brühe.“ „Dagegen hatten wir ja fast schon luxuriöse Weihnachten“, sagt Barbara Schommertz. Acht Menschen und ein Hund feierten in der Drei-Zimmer-Wohnung mit Schlemmerfilet Bordelaise, zwei roten Weihnachtssternen, einigen grünen Tannenzweigen und selbst gebasteltem Christbaumschmuck. Und die 96-jährige Oma spielte auf dem Klavier. Trotz der Hochwassergefahr war Wegziehen für Gertrude Jöbsch und ihre Familie nie eine Option. „Es gibt einfach keine schönere Wohngegend als hier“, sagt Tochter Barbara. Und Gertrude Jöbsch würde auf die Frage „Was liebst du mehr? Das Haus oder den Rhein?“ immer wieder antworten: „den Rhein.“

https://ga.de/bonn/beuel/so-war-das-jahrhunderthochwasser-1993-in-bonn_aid-43990243
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Vom Schulalltag keine Ahnung

Doris Unzeitig: „Eine Lehrerin sieht Rot“. Mini-Machos, Kultur-Clash, Gewalt in der Schule und das Versagen der Politik. Plassen Verlag, Kulmbach 2019. 250 S., geb., 19,99 €.

EINE LEHRERIN RECHNET AB:Woran es der Berliner Bildungspolitik fehlt

Kampf gegen Windmühlen: In ihrem Buch „Eine Lehrerin sieht Rot“ zeigt Doris Unzeitig, woran es der Berliner Bildungspolitik fehlt – und warum sie nach fünf Jahren an der Spreewald-Grundschule in Schöneberg das Handtuch warf.

Ein Schüler einer dritten Klasse soll eine kurze Geschichte aufschreiben. Er gibt ein liniertes Blatt ab, auf dem die Buchstaben nur schwer zu entziffern sind. „Jens und san Farta“ steht über dem Text. Er meint seinen Vater. Er will von ihm erzählen und vom Fußballspielen, doch es gelingt dem Schüler nicht, auch nur einen einzigen Satz zu bilden und gerade, lesbare Buchstaben zu schreiben.

Testergebnisse am Ende einer zweiten Klasse zeigen ein ähnliches Bild: „ZNerg“ (Zwerg), „Bekarei“ (Bäckerei), „Blleter“ (Blätter), „kerst“ (Kerze) sind nur einige der Schreibweisen, die auch Kinder verwenden, deren Muttersprache Deutsch ist. Alltag an einer Berliner Grundschule.

Ein Schüler steht mitten im Unterricht auf und schlägt andere Kinder auf den Hinterkopf. Ein anderer schreibt über seinen Mitschüler in den sozialen Netzwerken: „Ich töte ihn. Ich schneide ihn auseinander.“ Ein türkischer Vater sagt zu einer Lehrerin, er habe keinen Respekt vor ihr. Ein Schüler wirft Schulsachen auf den Boden und weigert sich, sie wieder aufzuheben. Als die Erzieherin Konsequenzen ankündigt, brüllt er sie an: „Ich ficke diese Frau, ich ficke ihre Mutter, ich ficke ihren Vater. Diese Hure!“ Eine schwangere Lehrerin bekommt von einem Schüler einen Schlag in den Bauch. Eine Mutter, die auf Schwierigkeiten ihres Sohnes angesprochen wird, sagt zu einer Lehrerin: „Sie sind doch krank im Kopf“ – und dann: „Ich schlag dich jetzt, du.“ Ein Mädchen hat vernarbte Schnittwunden am Arm. Als die Schulsozialarbeiterin die Eltern darauf anspricht, weigern diese sich, psychologische Hilfe für ihr Kind in Anspruch zu nehmen.

Fast alle Schüler haben einen Migrationshintergrund

Von diesen Erlebnissen erzählt Doris Unzeitig in ihrem Buch, das ihre Zeit als Schulleiterin der Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg aufarbeitet. 2013 trat die gebürtige Österreicherin ihren Dienst in der berüchtigten Brennpunkt-Schule an. Über die Hälfte der Eltern ist von der Zuzahlung an Lernmitteln befreit, mehr als 95 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund. Wer hier unterrichtet, braucht starke Nerven und besondere pädagogische Fähigkeiten. Unzeitig brachte beides mit – und scheiterte trotzdem.

Als sie aus schulinternen Mitteln einen Wachschutz für die Schule engagierte, geriet sie in die Schlagzeilen. Es sei eine „letzte verzweifelte Reaktion“ auf unhaltbare Zustände gewesen, die sich von Jahr zu Jahr verschlimmert hätten, erzählt sie in ihrem Buch. Unbefugte betraten das Schulgelände, Obdachlose nisteten sich auf dem Spielplatz ein, der Schulhof war verdreckt, Schüler und Lehrer wurden von schulfremden Personen belästigt. Sie habe für die Sicherheit der Schule nicht mehr garantieren können.

„Konfliktlotsen“ allein, deren Einsatz die Bildungsverwaltung empfiehlt, reichten hier nicht aus. Die Medien schalteten sich ein, die Politik reagierte unwirsch. Die Aufregung über den Wachschutz kann Unzeitig nicht verstehen. Anders als oftmals dargestellt, sei sie nicht die erste Schulleiterin gewesen, die sich gezwungen sah, darauf zurückzugreifen; auch Schulen in Neukölln arbeiteten mit einem privaten Wachschutz, weil die Sicherheit und Ordnung der Schulen nicht mehr anders gewährleistet werden könnten.

„Mär vom friedlichen Miteinander der Kulturen“

Doch der Berliner Bildungsverwaltung war Unzeitig ein Dorn im Auge. Detailliert schildert sie die Abläufe zu diesem Fall, zitiert aus Briefen und Emails, die großes Unverständnis und Unkenntnis der Politik gegenüber den Erfordernissen des Schulalltags demonstrieren. Nach fünf Jahren gab Unzeitig schließlich auf, quittierte ihren Dienst und ging zurück in die österreichische Provinz. Um ihren Verbleib habe sich niemand bemüht – und das, obwohl die Stadt nahezu täglich über den eklatanten Mangel an Lehrern stöhnt.

Die Berliner Bildungspolitik schmückt sich derweil gern mit Etiketten, die auf dem langen Weg der absoluten Gleichberechtigung Besserung geloben: diskriminierungsfrei, integrativ, inklusiv. Wie wenig solche Etiketten in der Praxis taugen, veranschaulicht dieser Erfahrungsbericht. Unzeitig entlarvt die „Mär vom friedlichen Miteinander der Kulturen“, das nicht funktionieren könne, wenn ihr tagtäglich arabische Väter begegneten, die sie nicht ernst nähmen und eine erfolgreiche Schulausbildung ihrer Kinder verhinderten. Nicht ein „Integrationslotse“ sei hier gefragt, sondern mehr Autorität. Nicht Quereinsteiger könnten diese Aufgabe übernehmen, sondern nur ausgebildete Pädagogen, die über praktische Erfahrungen verfügen.

Die Berliner Schulpolitik versagt

Unzeitig ist in ihren Forderungen laut, in ihrem Buch neigt sie mitunter dazu, ihre Person zu überhöhen, was durch den reißerischen Titel nicht unbedingt besser wird: „Eine Lehrerin sieht rot. Mini-Machos, Kultur-Clash, Gewalt in der Schule und das Versagen der Politik.“ Und trotzdem spricht aus ihrem Text nicht vor allem – was ihr immer wieder vorgeworfen wird – Sensationslust, sondern das Engagement einer Lehrerin, die mit ihren ausgewiesenen pädagogischen Fähigkeiten bei der Bildungsverwaltung auf Granit beißt.

Berlin ringt um mehr Lehrer, es mangelt an Schulplätzen und intakten Schulgebäuden, die Leistungsbilanz der Schüler fällt regelmäßig katastrophal aus. Man sollte meinen, die Bildungsverwaltung könne sich ein solches Gezeter, das Unzeitig hier dokumentiert, nicht leisten. Doch ihr Buch ist nur ein Dokument von vielen, die das Versagen der Berliner Schulpolitik abbilden. Zur selbstkritischen Lektüre sei es jedem Verantwortlichen der derzeitigen Bildungslandschaft empfohlen.

Doris Unzeitig: „Eine Lehrerin sieht Rot“. Mini-Machos, Kultur-Clash, Gewalt in der Schule und das Versagen der Politik. Plassen Verlag, Kulmbach 2019. 250 S., geb., 19,99 €.